Laserschneiden

Präzise, schnell und verschleißfrei.

Mit modernster Lasertechnologie lassen sich unterschiedlichste Materialien sauber und reproduzierbar schneiden – von Metallfolien bis hin zu Kunststoffen, Papier und Verbundwerkstoffen.
Technologie Laserschneiden

Was ist Laserschneiden?

Laserschneiden, auch bekannt als Laserstrahlschneiden, ist ein hochpräzises, kontaktloses Trennverfahren für die industrielle Materialbearbeitung. Ein fokussierter Laserstrahl wird genutzt, um Material gezielt zu trennen.

Das Verfahren arbeitet kontaktlos, es gibt keinen physischen Kontakt zwischen dem Schneidwerkzeug und dem Material. Dies verhindert Materialverformungen und reduziert das Risiko von Beschädigungen.

Durch das kontaktlose Verfahren kommt es nicht zu Verschleiß von Werkzeugen, was die Betriebskosten geringer hält als bei vergleichbaren mechanischen Verfahren. Konkret bedeutet das: Kosten für Wechselwerkzeuge entfallen, Stillstandzeiten verringern sich deutlich.

Welche Materialien können mittels Laserschneiden bearbeitet werden?

Metalle & Metallfolie

Kunststoffe & Folien

Papier & Karton

Filtermaterialien

Holzfurnier & Akustikpaneele

Weitere Materialen

Vorteile des Laserschneidens

Flexibilität

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Neue Schneidkonturen lassen sich schnell per Software erstellen und optimieren, ohne kostenintensive mechanische Stanzformen.

Höchste Präzision & Schnittqualität

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Die Schnitte sind sauber (ohne Materialverformung), nahezu gratfrei und erfordern in vielen Fällen keine Nachbearbeitung. Auch bei komplexen Konturen.

Hohe Geschwindigkeit

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Laserschneiden ist schneller als konventionelle Verfahren und lässt sich gut in automatisierte Produktionslinien integrieren.

Kontaktlos, verschleißarm & schonend

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Die berührungslose Bearbeitung reduziert die Betriebskosten im Vergleich zu mechanischen Werkzeugen erheblich.

Vielseitige Material- & Branchenanwendung

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Metalle, Metallfolien, Kunststoffe, Papier, Karton, Folien: Laserschneiden ist für viele Materialien und Branchen geeignet.

Typische Laserschneidanwendungen

Laserschneiden mit MLT-Systemen

MLT verfügt über jahrzehntelange Erfahrung im industriellen Laserschneiden und realisiert individuelle Projekte für unterschiedlichste Industrien und Materialien. Unsere Lösungen richten wir auf Ihre Anwendung und Produktionsprozesse aus.

Gerne beraten wir Sie bei der Auswahl der optimalen Laserquelle und der passenden Maschine für Ihre Anforderungen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Laserperforation und Laserritzen sind spezielle Verfahren, die zur Bearbeitung von Materialien mit Laserstrahlen verwendet werden und sich in ihrer Anwendung und ihren Ergebnissen vom traditionellen Laserschneiden unterscheiden.

Laserperforation: Dieser Prozess wird verwendet, um kleine, präzise Löcher in einem Material zu erzeugen. Es ist ideal für Anwendungen, die Belüftung, Filtration oder spezifische optische Eigenschaften erfordern. Beispiele für seine Anwendung finden sich in der Verpackungsindustrie, bei der Herstellung von Zigarettenpapier und sogar in der Automobilindustrie. 

Laserritzen: Beim Ritzen wird das Material nicht vollständig durchtrennt, sondern eine definierte Vertiefung, d. h. eine feine Linie, in die Oberfläche eingebracht. Dieses Verfahren wird häufig für Aufreißhilfen bei Beuteln ‚Easy-Opening‘, Faltlinien bei Kartonagen oder auch zur Materialkennzeichnung eingesetzt. 

Beim Laserschneiden wird das Material mit einem Laserstrahl vollständig durchtrennt. Bei dünnen Materialien wird der Laserstrahl so eingesetzt, dass das Material sofort verdampft, ohne dass viel Wärme in das Material eingebracht wird. So können sehr feine und präzise Schnitte erzeugt werden. Dieses Verfahren eignet sich für eine Vielzahl von Materialien und ermöglicht die Herstellung komplexer und detaillierter Schnittmuster.

Mit der richtigen Laserquelle können sehr viele Materialien bearbeitet werden. Bei der Verarbeitung einiger Materialien mittels Laser entstehen jedoch korrosive Dämpfe, welche sie für Laserschneidanlagen problematisch machen; ein Beispiel dafür ist PVC. Manche Materialien bestehen aus einer Mischung sehr unterschiedlicher Grundmaterialien, z.B. Papier mit Aluminiumbeschichtung. Hier kann es zu Verfärbungen kommen, da die Materialschichten sehr unterschiedlich reagieren.

Ja! Holz ist zum Laserschneiden geeignet und kann in verschiedensten Formen verarbeitet werden. Z.B. als Vollholz, Sperrholz, MDF-Platte, Echtholz-Laminat oder Parkett. In der Regel können dabei Dicken bis zu mehreren Zentimetern problemlos realisiert werden.

Ja, Kunststoff kann sehr gut mittels Laser verarbeitet werden. Sowohl als Laminat als auch als Mono-Kunststofffolie ist er sehr gut zum Laserschneiden geeignet. Bei einigen Kunststoffen, wie z.B. PVC oder fluorierten Kunststoffen, können durch den Laserprozess giftige Gase entstehen. Eine gute Absaugung und Filterung sind hier sehr wichtig.

Je nach Material und Anwendung kommen unterschiedliche Laserquellen zum Einsatz: 

  • CO₂-Laser: für Papier, Karton, Kunststoffe, Holz, Leder und teilweise Metalle 
  • Faserlaser/Festkörperlaser: besonders geeignet für Metalle, reflektierende Materialien und hohe Effizienz 
  • Ultrakurzpulslaser (UKP): für wärmesensible Materialien und hochpräzise Mikrobearbeitung 
  • UV-Laser: für feinste Strukturen in Mikroelektronik, Medizintechnik und Halbleiterfertigung 


Die Auswahl der Laserquellen beim Laserschneiden hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie Dicke und Art des Materials, gewünschter Schnittqualität und Geschwindigkeit sowie der spezifischen Anwendung.